| Language: |
Future Begins Negotiating Humanity
€ 28,57
VAT included.
Shipping costs
will be calculated at checkout
Please note that shipping will take place on release date
Edited by: Markus Jandl, Gerfried Stocker
Designed by: Cornelia Prokop, Lunart
Englisch
September 2026, 416
Pages
, 500
Color photos
Broschur
165mm
x
240mm
ISBN:978-3-7757-6427-8
Series:
Ars Electronica
(Nr.
2026)
Wenn sich „Diskurs" immer mehr auf möglichst kurze, pointierte Botschaften und die entsprechend emotionalen Reaktionen darauf reduziert, gerät Meinungsbildung zur bloßen Meinungsäußerung, Dialog und Auseinandersetzung treten zurück, übrig bleiben Statements und Begriffe, über die gestritten wird - nicht um Verständigung zu erreichen, sondern um Zugehörigkeit zu markieren. Konflikte entstehen dabei nicht nur im Austausch, sondern bereits in der Sprache selbst - wenn Begriffe Wirklichkeit formen, Positionen verhärten und damit bestimmen, was überhaupt noch sagbar und verhandelbar ist. Aus dieser Entwicklung heraus rufen wir „Negotiating Humanity" als Thema des Ars Electronica Festival 2026 aus: eine Einladung und Notwendigkeit zugleich, Wege zu finden, die Verhandlung des Menschseins in einer zunehmend polarisierten Gegenwart demokratisch und friedlich zu führen.
Ars Electronica versteht sich dabei als Infrastruktur des Verhandelns: nicht als neutrale Instanz, sondern als Rahmen, der Offenheit ermöglicht und in dem Kunst Ambivalenz sichtbar macht, Perspektiven verschiebt und Spannungen bearbeitbar hält, ohne sie vorschnell zu schließen. So wird das Festival zu einem Ort, an dem nicht Eindeutigkeit hergestellt wird, sondern die Fähigkeit zur demokratischen Auseinandersetzung unter Bedingungen wachsender Komplexität gestärkt wird.
Europas größtes Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft bringt zu diesem Zweck erneut Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Entwickler*innen, Designer*innen, Visionär*innen, Unternehmer*innen und Aktivist*innen aus aller Welt zusammen, um ihre Arbeiten und Visionen zu präsentieren.
Ars Electronica versteht sich dabei als Infrastruktur des Verhandelns: nicht als neutrale Instanz, sondern als Rahmen, der Offenheit ermöglicht und in dem Kunst Ambivalenz sichtbar macht, Perspektiven verschiebt und Spannungen bearbeitbar hält, ohne sie vorschnell zu schließen. So wird das Festival zu einem Ort, an dem nicht Eindeutigkeit hergestellt wird, sondern die Fähigkeit zur demokratischen Auseinandersetzung unter Bedingungen wachsender Komplexität gestärkt wird.
Europas größtes Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft bringt zu diesem Zweck erneut Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Entwickler*innen, Designer*innen, Visionär*innen, Unternehmer*innen und Aktivist*innen aus aller Welt zusammen, um ihre Arbeiten und Visionen zu präsentieren.
Von 9. bis 13. September 2026 wird Linz zum Hotspot der internationalen Medienkunstszene. An verschiedenen Festivalorten in der ganzen Stadt finden Ausstellungen, Performances, Konzerte und Konferenzen statt.
Recommendations for you